1) Welches Bein ist bei mir vorne ?
Sprich: Regular oder goofy ? (regular= linkes Bein ist vorne; goofy = rechtes Bein ist vorne)
Viele unserer Schüler haben bereits Erfahrung mit Brettsportarten (Skateboarden, Surfen, etc...) und wissen dadurch, welches Bein vorne sein sollte. Wie man auf dem Brett steht, muss auch nichts damit zu tun haben, ob man Links-oder Rechtshänder ist !
Zwei kleine Tests für Unschlüssige:
- Lass Dich von hinten von jemandem stossen. Das Bein, mit dem Du nach vorne steigst, um Dich abzustützen, sollte auf dem Snowboard das vordere sein.
- Rutsche mit den Socken an den Füssen über einen glatten Boden. Das Bein, das beim Gleiten vorne ist, sollte auch auf dem Snowboard das vordere sein.
ACHTUNG:
Diese Tests haben keine 100%-ige Garantie ! Ausnahmen bestätigen die Regel ! Aber nur keine Sorge, denn durch Übungen unter der Aufsicht Deines Snowboard-Instructors sollte es kein Problem sein, das richtige Gefühl für Dein Brett zu finden (ob nun linkes oder rechtes Bein vorne) .
2) Wie lange sollte mein Brett sein?
Primär wäre zu sagen, dass weniger die Länge, sondern mehr das Körpergewicht ausschlaggebend ist, für das ein Board gebaut wird.Jedes Brett ist mit einer Gewichtsspanne (zB.: 31-51 kg) versehen, die Dir sagen soll, ob das Brett für Dich geeignet ist. Erst im 2.Schritt sollte man über die Länge entscheiden, die sich eigentlich automatisch aus der angeführten Gewichtsspanne ergibt.
Oft gibt es mehrere Bretter mit ähnlicher Gewichtsspanne in mehreren Längen, wodurch der Fahrer entscheiden kann, ob er ein längeres oder kürzeres Brett bevorzugt. Ein Brett mit der oben angeführten Gewichtsspanne wäre dann meist ein weicher gebautes, das sich leicht von Kindern steuern lässt.
Ein kräftiger oder grossgebauter Mann sollte sich für ein härteres Brett entscheiden, das für sein Körpergewicht geeignet und dann meist auch länger ist.
3) Was ist besser = Softboots oder Hardboots/Skischuhe ?
Die Frage ist so nicht ganz richtig, denn man sollte sich eher fragen, was will ich mit meinem Snowboard machen.
Wenn ich mich hauptsächlich auf der Piste aufhalte, den geschnittenen Schwung gut beherrsche und “Gas geben” möchte, werde ich mich für ein Race-/Alpin-Brett mit Hardboots und einer Plattenbindung entscheiden.
Der Trend geht aber klar zu “Alleskönnern” (Allround-Boards, freestyle- oder freeride-orientiert), die speziell von Kids bevorzugt werden, um damit im Funpark Spass zu haben und auch einmal im Tiefschnee zu fahren.
Bei Softboots ist darauf zu achten, dass der Schuh gut sitzt und für den guten Halt fest geschnürt ist. Die Straps (Schnallen) der dazugehörenden Softbindung sollten fest und stramm sitzen, ohne zu schmerzen, damit eine maximale Kraftübertragung gewährleistet ist. Ein Vorteil des Softboots ist, dass er Fahrfehler eher verzeiht als ein Hardboot/Skischuh!
Zum Schluss noch 3 wichtige Hinweise
- Ab 4 Personen gleicher Könnensstufe kann kann es mit einem Snowboardkurs losgehen !
- Bei weniger als 4 Personen kann der Kursbeitrag auf Wunsch in Form von Privatunterricht verrechnet werden.
- Für Kinder macht es erst ab 6 Jahren Sinn, mit Snowboarden zu beginnen !



